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Open Source

Hochschule für Angewandte Wissenschaften

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Ringvorlesung „Open Knowledge“

Prof. Dr. Matthias Finck
Open Source Softwareentwicklung – Mythen, Märchen, Missverständnisse

Open Source beschreibt die freie Verfügbarkeit von Software-Quellcodes, die im Rahmen von freien Open-Source-Lizenzmodellen unentgeltlich genutzt, vervielfältigt und sogar beliebig verändert werden können. Somit bietet Open Source Software nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Weiterentwicklung für den individuellen Bedarf. Wer aber glaubt, dass Open Source Software überwiegend von Nerds mit einem Hang zur Weltverbesserung in einem basisdemokratischen Prozess entwickeln wird, irrt. Die Realität sieht fast immer anders aus. Viele erfolgreiche Programme wie Linux oder MySQL gehen auf Open Source Initiativen zurück.

In seinem Vortrag am 31. Mai auf dem Kunst- und Mediencampus Hamburg im Rahmen der Ringvorlesung Open Knowledge geht Prof. Dr. Matthias Finck auf die Vorurteile gegenüber Open Source ein und zeigt anhand konkreter Fallbeispiele, dass Open Source Softwareentwicklung hochprofessionell und durchaus profitabel sein kann. Außerdem argumentiert er, warum die Entwicklung und Nutzung von Open Source Software ein wichtiges Ziel sein sollte – gerade auch für öffentliche Institutionen.

Als ehemaliger Leiter der Entwicklungsabteilung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg betreute Prof. Dr. Finck bereits viele erfolgreiche Open Source Projekte. Nach seinem Studium der Informatik promovierte Prof. Dr. Finck zum Thema „Usability- Engineering in der Open-Source-Softwareentwicklung“ und gründete nach seinem Studium effective WEBWORK mit. Über die Firma widmet er sich speziell der Open Source Softwareentwicklung für Bildungseinrichtungen und Bibliotheken. Darüber hinaus lehrt er seit 2014 als Professor für Angewandte Informatik an der Nordakademie in Elmshorn.

Die neue Offenheit – Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft im Wandel

In einer vernetzten, digitalen Gesellschaft ist ein freier und unbeschränkter Zugang zu Wissen und Information zu jeder Zeit an jedem Ort möglich geworden. Die Forderung nach Offenheit – Openness ist in aller Munde und bietet neue Chancen zur aktiven Mitgestaltung des Wandels in Gesellschaft und Wissenschaft.

Die Ringvorlesung Open Knowledge führt in die „Openness-Kultur“ ein und stellt innovative Openness-Projekte näher vor. Dazu finden jeweils Donnerstagabend auf dem Kunst- und Mediencampus Hamburg öffentliche Vorträge von namhaften Experten zu den Potentialen der Open Knowledge-Bewegung statt. Es werden die verschiedenen Aspekte des freien Wissenszugangs thematisiert wie Open Science, Open Educational Resources, Citizen Science, Open Government Data, Open Source und Open Culture und im Anschluss mit dem Publikum diskutiert.

Studierende des Masterstudiengangs Information, Medien und Bibliothek am Department Information konzipieren und organisieren diese Ringvorlesung zusammen mit den Professorinnen Dr. Ulrike Verch und Christine Gläser.

Den Anfang machte am 26.4.2018 Prof. Dr. Sören Auer, der als Vorstandsmitglied der Open Knowledge Foundation Deutschland und Mitbegründer von Forschungs- und Communityprojekten wie DBpedia die Idealbesetzung für den Auftakt der Ringvorlesung zu offenem Wissen darstellt.

Die wöchentlichen Veranstaltungen bieten Raum für Diskussionen und Austausch für die Hochschulöffentlichkeit und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Es können einzelne Vorträge oder die ganze Ringvorlesung besucht werden.

Das klingt interessant? Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

1 Durchführung:

31.05.18
18:00 - 19:30 Do. Abends 1 Tag (2 Std.)
Hamburg-Uhlenhorst, Finkenau 35
kostenlos

Ort: Kunst- und Mediencampus Hamburg, Forum Finkenau (Neubau)

Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Berliner Tor 5
20099 Hamburg-St. Georg
Tel: 040 / 4 28 75-9898
Kontakt: Service-Telefon
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Hochschule Hamburg - für angewandte Wissenschaften (HAW)

Art der Einrichtung:
Die HAW Hamburg ist die zweitgrößte Hochschule in Hamburg und die drittgrößte Fachhochschule in Deutschland. Eine praxisorientierte Hochschule mit vielfältigen Studiengängen, die mit internationalen Prüfungen abschließen. Es bestehen Partnerschaften mit über 150 europäischen Hochschulen sowie mit Universitäten in Nord- und Südamerika, Asien und Nahost.

Zielgruppe/Programm:
Die HAW richtet sich an alle Interessenten, die bereits berufstätig waren oder sind und die Fachhochschulreife oder eine entsprechende Qualifikation oder eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können.

Sie gliedert sich in 4 Fakultäten mit 18 Departments.

  • Design, Medien und Information (DMI)
  • Life Sciences (LS)
  • Technik und Informatik (TI)
  • Wirtschaft und Soziales (W&S)

Fakultätsübergreifende und interdisziplinäre Beschäftigung mit wichtigen Themenfeldern der Zukunft findet in den 7 Competence Centern statt.

Lehrkräfte:
Derzeit unterweisen etwa 386 Professoren/-innen, 547 Lehrbeauftragten und 314 wissenschaftlichen Mitarbeitern insgesamt rund 16.800 Studierende.

Erfolgssicherung:
Qualitätsentwicklung wird als kontinuierlicher und kooperativer Prozess verstanden, welcher sich sowohl auf die Rückmeldungen der Studierenden als auch auf den Dialog zwischen Präsidium und Departments stüzt. Die Betriebseinheit EQA (Evaluation, Qualitätsmanagement, Akkreditierung) initiiert und koordiniert die Prozesse und Instrumente des zentralen und dezentralen Qualitätsmanagements in Studium und Lehre.

Ergänzt werden diese Initiativen durch die Projekte des HAW-Konzepts „Lehre lotsen. Dialogorientierte Qualitätsentwicklung für Studium und Lehre“.

Mit einem innovativen Coaching-Konzept für Lehrende hat die HAW Hamburg den Wettbewerb „Exzellente Lehre“ gewonnen.

Die HAW beteiligt sich außerdem an der hochschulübergreifenden Initiative zur Förderung der Digitalisierung des Lehrens und Lernens, der Hamburg Open Online University (HOOU).

Konditionen:
Die Studenten/-innen können Bafög beantragen.

Erreichbarkeit:
Die HAW ist an vier Standorten vertreten:

  • Campus Berliner Tor
  • Campus Bergedorf
  • Kunst- und Mediencampus Hamburg
  • Campus Armgartstraße

Alle Standorte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Für den Campus Bergedorf stehen darüber hinaus Parkplätze zur Verfügung.

Wikipedia:
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