Kopfbild
197 Kurse • 508 Termine • 67 Anbieter
197 Kurse • 508 Termine • 67 Anbieter

Vorbereitungskurs Straffälligenhilfe 2017

Hamburger Fürsorgeverein von 1948 e. V.

Dieses Angebot ist abgelaufen.

Der Vorbereitungskurs wendet sich an zukünftige Ehrenamtliche in der Straffälligenhilfe, insbesondere des Hamburger Fürsorgevereins und seiner Kooperationspartner. Er gewährleistet einen ausführlichen Einblick in das Strafjustizsystem, den Strafvollzug und die Straffälligenhilfe in Hamburg. Die angehenden Ehrenamtlichen werden auf ihre Arbeit mit inhaftierten und haftentlassenen Menschen vorbereitet und erlangen Kenntnisse über Problemlagen und Lebensläufe Straffälliger. Außerdem beschäftigt sich der Kurs auch mit dem Übergang von Inhaftierten aus der Haft in die Freiheit und wie dieser Übergang sinnvoll gestaltet werden kann.

Die Anmeldung inklusive Vorstellungsgespräch muss bis zum 03.02.2017 erfolgen, damit die Sicherheitszulassung für den Zutritt zu den Justizvollzugsanstalten durchgeführt werden kann.

Das Abschlusszertifikat ist Voraussetzung für die ehrenamtliche Tätigkeit in den Justizvollzugsanstalten.

Zielgruppe: Zukünftige Ehrenamtliche des Fürsorgevereins und seiner Kooperationspartner.

Umfang: 13 Schulungsveranstaltungen (u.a. zum Strafprozess, der Weg von der Tat ins Gefängnis, zur Angehörigenhilfe, zum Opferschutz, Sucht, etc), 7 Besuche in Hamburger Vollzugsanstalten, 2 Wochenendseminare zu Kommunikation und Gesprächsführung; insg. mindestens 72h

Voraussetzung: Ausführliches persönliches Bewerbungsgespräch über die Motivation der TeilnehmerInnen; Alter: ab 25 Jahre; zum Zutritt zu den Justizvollzugsanstalten ist eine bestandene Sicherheitsüberprüfung notwendig (das Verfahren läuft über uns, Sie brauchen im Vorfeld keine Unterlagen zu beantragen o.ä.).

Den detaillierten Kursplan finden Sie unter http:/­/­www.­hamburger-fuersorgeverein.­de/­.­.­
Für 2018 wird der Fortbildungsplan ähnlich aussehen. Die einzelnen Termine und die Reihenfolge ändern sich jedoch!

Der Kurs findet an wechselnden Orten, darunter sämtliche Hamburger Justizvollzugsanstalten, statt. Die Räumlichkeiten sind größtenteils nicht barrierefrei! Alle Fahrtkosten müssen leider selber getragen werden.

Suchmerkmale:
  • Ehrenamt (Teilnehmende)

2 Durchführungen:

10.02.16 - 25.05.16
3 Monate (72 Std.)
Hamburg
kostenlos

Veranstaltungsort: Unterschiedliche Einrichtungen

10.02.17 - 25.05.17
3 Monate (72 Std.)
Hamburg-Altona-Altstadt, Max-Brauer-Alle 138
kostenlos

Veranstaltungsort: Unterschiedliche Einrichtungen, darunter Besuch sämtlicher Hamburger Justizvollzugsanstalten sowie Institutionen der Straffälligenhilfe.
Ein Teil der Räumlichkeiten ist leider nicht barrierefrei!

Hamburger Fürsorgeverein von 1948 e. V.

Max-Brauer-Allee 138
22765 Hamburg-Altona-Altstadt
Tel: 040 / 300 33 75 22
Kontakt: Bärbel Hüttmann, Di - Fr: 12 - 17:00 Uhr
Zeige alle Angebote

Hamburger Fürsorgeverein

Der Hamburger Fürsorgeverein engagiert sich für die Resozialisierung straffällig gewordene Menschen und unterstützt unverschuldet mitbetroffene Angehörigen.

Das Ziel ist die gesellschaftliche (Re-)Integration Straffälliger. Dazu unterhält der Verein zum einen die gemeinnützige Wohnheimgesellschaft mbH, die verschiedene Einrichtungen für Haftentlassene betreibt, die professionell und mit Finanzierung durch die Hamburger Sozialbehörde arbeiten.

Der Fürsorgeverein im engeren Sinne wird maßgeblich durch das Engagement ehrenamtlicher Mitarbeiter/-innen getragen. Diese betreiben zahlreiche Gruppen- und Einzelangebote innerhalb der Hamburger Justizvollzugsanstalten. Daneben bieten zwei Anlaufstellen Haftentlassenen und ihren Angehörigen Unterstützung und Beratung in allen Lebenslagen.
Zurzeit sind ca. 90 Ehrenamtliche aktiv im Einsatz. Sie kommen aus allen Altersgruppen und verschiedensten Berufen. Ihre Motivation besteht in der Einsicht, dass die Lebensläufe vieler Straffälliger von Gewalt, Armut und Sucht geprägt sind, und sich ihre Problemlage durch die Haft noch verschärft. Die Ehrenamtlichen setzen sich für die (Re-)Integration dieser Menschen ein, um den Einzelnen zu helfen, eine zweite Chance zu ermöglichen und den Opferschutz zu stärken.

FussbildAGBImpressum