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153 Kurse • 208 Termine • 59 Anbieter
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Sprache im Alltag. Informations- und Einführungsseminar

Sprachbrücke-Hamburg e.V. - Projekt "Sprache im Alltag"

Ehrenamtliche, die ein Engagement im Bereich der Sprachförderung von Zugewanderten und Geflüchteten suchen, können sich über die vorab erhaltenen Informationen hinaus bei diesem Seminar über die Aufgaben, Inhalte, Anforderungen sowie über den Rahmen eines Engagements bei Sprachbrücke-Hamburg e.V. informieren.

Wir bieten verschiedene Mitmachmöglichkeiten an: Leitung einer Gesprächsrunde für Zugewanderte und Geflüchtete (kein Unterricht, keine Beratung), Öffentlichkeitsarbeit (Schwerpunkt Website und Internet), Bürotätigkeiten sowie weitere verschiedene Aufgaben in der Projektarbeit. Die Veranstaltung dient der Orientierung und soll Suchenden eine Entscheidungshilfe bei der Wahl für ein passendes Engagement geben.

Anmeldung:
Unbedingt erforderlich bis 1 Woche vorher per E-Mail kontakt@sprachbruecke-hamburg.de oder Telefon 040/ 2847 8998. Teilnahme nur nach Absprache und Bestätigung durch uns.

Zielgruppe:
Das Angebot wendet sich an Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund, die sich für ein Engagement in der Sprachförderung von Zugewanderten und Geflüchteten interessieren.

4 Durchführungen:

14.12.17
18:00 - 20:00 Do. Abends 1 Tag (2 Std.) max. 20 Teilnehmer
Hamburg-Hamburg-Hammberbrook, Grevenweg 8
kostenlos

Ort: Büro der Sprachbrücke-Hamburg e.V.

14.02.18
18:00 - 20:00 Mi. Abends 1 Tag (2 Std.) max. 20 Teilnehmer
Hamburg-Hamburg-Hammberbrook, Grevenweg 8
kostenlos

Ort: Büro der Sprachbrücke-Hamburg e.V.

27.03.18
18:00 - 20:00 Di. Abends 1 Tag (2 Std.) max. 20 Teilnehmer
Hamburg-Hamburg-Hammberbrook, Grevenweg 8
kostenlos

Ort: Büro der Sprachbrücke-Hamburg e.V.

08.05.18
18:00 - 20:00 Di. Abends 1 Tag (2 Std.) max. 20 Teilnehmer
Hamburg-Hamburg-Hammberbrook, Grevenweg 8
kostenlos

Ort: Büro der Sprachbrücke-Hamburg e.V.

Sprachbrücke-Hamburg e.V. - Projekt "Sprache im Alltag"

Grevenweg 89
20537 Hamburg-Hammerbrook
Tel: 040 / 2847 8998
Kontakt: Antje Blaas, Anke Holz, Mo und Mi: 14 - 17 Uhr Di und Di 10 - 13 Uhr
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Sprachbrücke-Hamburg e.V.

Sprachförderung ist ein zentrales Anliegen in Deutschland, damit Zugewanderte und Geflüchtete eine gleichberechtigte Teilhabe in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens erreichen. Das Projekt „Sprache im Alltag“ vom Verein Sprachbrücke-Hamburg e.V. fokussiert insbesondere den Übergang von der Theorie zur Praxis, vom geschützten Raum einer Gruppe hin zur praktischen Sprachanwendung im Lebensalltag. Es umfasst ehrenamtlich geleitete Gesprächsrunden an jeweils quartiersbezogenen festen Orten mit thematisch passenden Exkursionen in die nahe Umgebung, bei denen das theoretisch Besprochene praktische Anwendung finden kann. Einkaufen, Behördengänge, Arztbesuche – auf den ersten Blick ganz gewöhnlich anmutende Tätigkeiten. Für Mitbürger, die nicht über den notwendigen deutschsprachigen Wortschatz verfügen, sind sie eine Herausforderung. Denn sieht man von den touristisch geprägten Arealen einmal ab, sind Hilfestellungen in Form von Übersetzungen, fremdsprachigem Personal oder Personen mit Lotsenfunktion rar gesät.

Ziel des Projektes ist es daher, Zugewanderten und Geflüchteten den Zugang zu typischen Gegebenheiten hiesiger Alltags- und Lebenskultur durch Gespräche und praktische Erfahrungen zu erleichtern. Hier, wo sich eine Gesellschaft in einer selbstverständlichen - von außen betrachtet jedoch auch geschlossenen - Form zeigt, gilt es, Kontaktmöglichkeiten zu schaffen und diese gemeinsam erlebbar zu gestalten.

Mit den Gesprächsrunden werden ungezwungene Begegnungen und somit auch eine erleichterte Kontaktaufnahme zwischen Ehrenamtlichen und Teilnehmern sowie Teilnehmern untereinander ermöglicht. Auf diesem Weg kann Integration weit über die sprachliche Komponente hinweg wirken und wird nicht einseitig verstanden.

Basis jeglichen Handelns sind die Grundsätze, die im Leitbild des Vereins verschriftlich sind: Die Vielfalt aller Kulturen wird als Bereicherung empfunden und geschätzt. Alle Gesprächsrunden sind ausnahmslos politisch und religiös neutral. Ziel ist die Förderung sprachlicher Integration im Sinne eines Aufeinander-Zugehens, Voneinander-Lernens und Miteinander-Wachsens.

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