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251 Kurse • 433 Termine • 72 Anbieter
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Geflüchtete mit Behinderung unterstützen

ZuFlucht Lebenshilfe des Landesverbandes Lebenshilfe Hamburg

Sie begleiten ehrenamtlich Geflüchtete oder interessieren sich für ein Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe? Sie möchten mehr Informationen über geflüchtete Menschen mit Behinderung erhalten? Haben spezifische Fragen zu Unterstützungsleistungen und Hilfsangeboten? Einen konkreten Einzelfall, bei dem Sie sich Unterstützung wünschen?

Wir qualifizieren, beraten und begleiten ehrenamtlich Aktive in der Arbeit für und mit geflüchteten Menschen mit Behinderung zu den Themen:

Ca. 15% der geflüchteten Menschen in Deutschland haben eine Behinderung. Diese häufig nicht berücksichtigte, aber besonders schutzbedürftige Personengruppe, benötigt besondere Unterstützung und Begleitung, um auch wirklich bei uns anzukommen und ein Chance auf wahre Integration zu haben.

Das Projekt ZuFlucht Lebenshilfe der Lebenshilfe Landesverband Hamburg unterstützt seit Anfang 2016 durch die Qualifizierung der in der Flüchtlingshilfe aktiven Ehrenamtlichen und Unterstützer, Geflüchtete mit Behinderung und ihre Familien. Ziel der Qualifikation ist es, engagierte BürgerInnen anzuleiten und zu befähigen die von ihnen begleiteten Personen bei Bedarf an die zuständigen Stellen des in Deutschland bestehenden Hilfesystems zu verweisen und Betroffenen so bestmögliche gesundheitliche und soziale Versorgung zu vermitteln. Ehrenamtlich Aktive können aufgrund ihrer besonderen Nähe zu Geflüchteten Unterstützungsprozesse einleiten, begleiten, beschleunigen oder einfach nur richtige Tipps geben.

Diese Fortbildung wird veranstaltet von Lebenshilfe Hamburg e.V. Anmeldung bitte telefonisch oder per E-Mail bis zum 02.10 an: Gesa Müller gesa.mueller@lhhh.de bzw. 040-68943319.

Gefördert wird ZuFlucht Lebenshilfe von:
Aktion Mensch, Der Paritätische Hamburg und der Stiftung:do

Weitere Termine können bei Gesa Müller, Projektmitarbeiterin bei ZuFlucht Lebenshilfe erfragt werden. ZuFlucht Lebenshilfe schult zudem kostenlos Ehrenamtsinitiativen, Lotsen und Paten in ihrer Arbeit mit Geflüchteten in Hamburg. Wenn Sie mit Ihrer Ehrenamtsinitiative Interesse an einem eigenen Schulungstermin haben, melden Sie sich gerne bei uns.

Bei weiteren Fragen zum Thema Flucht und Behinderung und Beratungsbedarf bei konkreten Einzelfragen sind die Mitarbeiterinnen von ZuFlucht Lebenshilfe jederzeit ansprechbar.

1 Durchführung:

11.10.17
17:00 - 20:00 Mi. Abends 1 Tag (3 Std.) max. 10 Teilnehmer
Hamburg-Altona-Nord, Stresemannstraße 163
kostenlos

ZuFlucht Lebenshilfe des Landesverbandes Lebenshilfe Hamburg

Stresemannstraße 163
22769 Hamburg-Altona-Nord
Tel: 040 / 689 433-19
Kontakt: Gesa Müller, Montag bis Freitag: 10 - 13 Uhr
Zeige alle Angebote

ZuFlucht Lebenshilfe

Ein neues Projekt der Lebenshilfe Landesverband Hamburg
für Geflüchtete mit Behinderung

Im Fokus: Qualifizierung des Ehrenamts
Von den 1 Million Menschen, die 2015 in der Hoffnung auf mehr Sicherheit und ein besseres Leben nach Deutschland geflohen sind, hat Hamburg 22.299 Personen aufgenommen, darunter schätzungsweise ca. 10% Menschen mit Behinderung. An sie und ihre Angehörigen richtet sich die neue Initiative der Lebenshilfe Hamburg.

Ziel ist es, Geflüchtete mit Behinderung mithilfe von Ehrenamtlichen zu unterstützen und zu stärken, damit sie und ihre Familien bestmögliche gesundheitliche und soziale Versorgung in diesem für sie fremden Land erfahren. Besonderes Augenmerk liegt – ganz im Sinne der Selbsthilfe – dabei vor allem auf der Befähigung und Stärkung der Eltern und Angehörigen. Sie spielen im System der Hilfe eine zentrale Rolle.

Im Klartext: Inhalte des Projekts
In mehrstufigen Schulungen vermittelt ZuFlucht Lebenshilfe den ehrenamtlich Tätigen einen sensiblen interkulturellen Umgang mit Behinderung, Hilfen zur Erkennung von Behinderung sowie Kenntnis von möglichen Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen für Geflüchtete mit Behinderung. Dabei wird auch der rechtliche Rahmen in der Flüchtlingshilfe abgedeckt.

Das auf drei Jahre ausgelegte Projekt ist seit Januar 2016 im Pilotbezirk Wandsbek angelaufen und stellt in der Vorbereitungsphase von sechs Monaten den Kontakt zu den entsprechenden Unterkünften und ihren Bewohnern, den Ehrenamtlichen vor Ort und den religiösen (islamischen) Gemeinden her.

Im Schulterschluss: Unterstützer von ZuFlucht Lebenshilfe
Das Projekt ZuFlucht Lebenshilfe wird von der Aktion Mensch, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Hamburg und der Stiftung:do gefördert. Staatsministerin Aydan Özoguz, Wandsbeker Bundestagsabgeordnete und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, ist Schirmherrin von ZuFlucht Lebenshilfe.

„Das Projekt ZuFlucht Lebenshilfe des Landesverbandes Lebenshilfe Hamburg für Geflüchtete mit Behinderung stellt diejenigen in den Mittelpunkt, die in mehrerer Hinsicht benachteiligt und traumatisiert sind. Behinderung sollte mit dem Abbau von Zugangsbarrieren beantwortet werden. Kulturelle Verschiedenheit sollte mit Sensibilität für den Anderen beantwortet werden. Genau das versucht ZuFlucht Lebenshilfe und stellt damit einen wichtigen Baustein für die Integration der vor Krieg und Verfolgung zu uns Geflüchteten zur Verfügung. Ganz in der Tradition der Lebenshilfe zur Selbsthilfe für Menschen mit Behinderung, bringt ZuFlucht Lebenshilfe die Geflüchteten mit Behinderung in die bestehenden Strukturen der Selbsthilfe und unterstützt die Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit“. Aydan Özoguz

Lebenshilfe Hamburg
Seit 1960 verfolgt die Lebenshilfe Landesverband Hamburg e.V. das Ziel, Eltern mit Kindern mit Behinderung wie auch Angehörige von Menschen mit Behinderung zu stützen und zu stärken. Dazu bietet sie Lebenshilfe im Sinne von Information, Beratung, Schulung sowie Begleitung und Betreuung. Mit ZuFlucht Lebenshilfe reagiert die Lebenshilfe Hamburg auf die gesellschaftspolitischen Entwicklungen der letzten Monate getreu der eigenen Leitlinien.

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