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196 Kurse • 493 Termine • 67 Anbieter
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Das Behindertentestament – erbrechtliche Vorsorge für behinderte junge Menschen

Stiftung Kinder-Hospiz Sternenbrücke

Mütter und Väter behinderter Kinder sind mit der Sorge belastet, wie es dem Kind nach dem Tod der Eltern ergehen wird. Das Behindertentestament gibt den Eltern die Möglichkeit, in einer besonderen Weise auch das behinderte Kind wirksam und zu seinem Nutzen erben zu lassen, auch wenn das Kind dauerhaft auf Sozialleistungen angewiesen ist. Mit dem Testament lässt sich vermeiden, dass das vererbte Vermögen durch den Sozialhilfeträger vereinnahmt wird. Diese rechtliche Gestaltung wurde vom Bundesgerichtshof und vom Bundessozialgericht bestätigt und wird von den Sozialämtern inzwischen respektiert.

Es ist wichtig, dass sich betroffene Eltern dem Thema frühzeitig stellen. Die Veranstaltung dient dazu, die wesentlichen erbrechtlichen Grundlagen verständlich darzustellen und soll helfen, den anspruchsvollen Weg zum richtigen Testament erfolgreich zu gehen.

Zielgruppe
Vorrangig Eltern und andere Bezugspersonen von schwerkranken Kindern und Jugendlichen, haupt- und ehrenamtlich Tätige auf Anfrage

Inhalte im Überblick
• Informationen zum Thema „Sterben-Vererben-Erben“
• Vermittlung von erbrechtlichen Grundlagen
• Zeit für Fragen und Erfahrungsaustausch

Abschluss
Die TeilnehmerInnen erhalten am Ende der Fortbildung eine Teilnahmebescheinigung.

Kursgebühren
35,00 €
Für Eltern/Angehörige, die bereits in der Begleitung durch das Kinder-Hospiz Sternenbrücke sind, ist das Angebot kostenlos.

Eine verbindliche Anmeldung ist in jedem Fall erforderlich.

1 Durchführung:

17.11.17
17:00 - 20:00 Fr. Abends 1 Tag (3 Std.)
Hamburg-Rissen, Sandmoorweg 62
35 € s. Beschreibungstext

Stiftung Kinder-Hospiz Sternenbrücke

Sandmoorweg 62
22559 Hamburg
Tel: 040 / 81 99 12 42
Kontakt: Franca Barra
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Kinder-Hospiz Sternenbrücke

Seit 2003 hilft das Kinder-Hospiz Sternenbrücke in Hamburg unheilbar erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zu einem Alter von 27 Jahren, die zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern oder ihren Lebenspartnern und Kindern aufgenommen werden, einen würdevollen Weg bis zu ihrem Tod gehen zu können. Die lebensbegrenzend erkrankten jungen Menschen und ihre Angehörigen werden nicht nur in der letzten Lebensphase, sondern auch auf dem oft über viele Jahre dauernden Krankheitsweg im Rahmen der Entlastungspflege von Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpflegekräften, erfahrenen Kinder- und Jugend- sowie Palliativmedizinern, Schmerztherapeuten, einer Physiotherapeutin, (Heil-) Pädagogen, Sozialpädagogen sowie der Hospizleitung professionell und liebevoll begleitet. Für die betroffenen Familien wird dadurch das Gefühl von Alleinsein und Isolation gelindert, der Aufenthalt im Haus entlastet seelisch und körperlich.

Kursinformation: 90% Vollständigkeit (OK. ab 50%) i
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