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186 Kurse • 450 Termine • 67 Anbieter
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Herkunftsregionen und Fluchtursachen: Migration aus dem Westbalkan. Ursachen und Folgen für die deutsche Asyl- und Migrationspolitik

Engagementförderung durch universitäre Lehre

Dieses Angebot ist abgelaufen.

Sarah Wohlfeld, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.; Projektleiterin TRAIN, Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen

Qualifizierung für Studierende, die sich freiwillig für Geflüchtete engagieren

Zum Höhepunkt der sogenannten „Flüchtlingskrise“ im Jahr 2015 kam über ein Viertel aller in Deutschland gestellten Asylanträge von Bürgern des Westlichen Balkans. Im ersten Quartal 2015 lag die Quote sogar bei rund 60 Prozent. Im Unterschied zu den 1990er Jahren waren nicht Kriege die Fluchtursache, sondern Hoffnungen auf Wohlstand und politische Stabilität. Nach dem Ende der blutigen Konflikte, die mit der Auflösung Jugoslawiens einhergingen, hoffte man in der Region auf eine baldige Integration in europäische Strukturen und damit verbundenen wirtschaftlichen Aufschwung – bislang weitestgehend vergeblich.

Für Bürger aus dem Westlichen Balkan sind die Chancen, Asyl zu erhalten jedoch verschwindend gering; die Anerkennungsquote für Asylanträge liegt mit 0,1-0,4 in Deutschland weit unter dem EU-Durchschnitt. Bereits 2014 wurden Bosnien-Herzegowina, Serbien und Mazedonien als sichere Herkunftsstaaten eingestuft, 2015 folgten Albanien, Montenegro und Kosovo.

Sarah Wohlfeld geht in ihrem Vortrag auf die Geschichte der vergangenen 25 Jahre ein und zeigt die politische und wirtschaftlichen Herausforderungen auf, die einer demokratischen Transformation und einer Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen in der Region entgegenstehen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg statt und wird durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg gefördert.

Weitere Informationen
Das detaillierte Programm und die Dokumentation der Lehrveranstaltung 'Refguees welcome - aber wie?' werden auf dem folgenden Block veröffentlicht:
www.refugees-welcome.blogs.uni-hamburg.de

Förderhinweis: Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Qualitätspakts Lehre aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17033 gefördert.

Koordination
Cornelia Springer, M.A., Projektleitung „Engagementförderung durch universitäre Lehre“,
Fakultät für Geisteswissenschaften, Studiendekanat, Universität Hamburg

1 Durchführung:

24.01.18
18:00 - 20:00 Mi. Abends 1 Tag (2 Std.)
Hamburg-Rotherbaum, Edmund-Siemers-Allee 1
kostenlos

Ort: Hauptgebäude der Universität Hamburg, im Hörsaal ESA B (Dammtor-Bahnhof)

Engagementförderung durch universitäre Lehre

Edmund-Siemers-Allee 1, Raum 3.14
20146 Hamburg
Tel: 040 / 42 838 4046
Kontakt: Cornelia Springer
Zeige alle Angebote

Refugees welcome – aber wie?

Qualifizierung für Studierende, die sich freiwillig für Geflüchtete engagieren

Viele Studierende und Mitarbeiter/innen der Universität Hamburg engagieren sich freiwillig für Geflüchtete und stellen sich dabei vielfältigen Herausforderungen. Mit dem Programm „Refugees welcome – aber wie?“ wurde im Wintersemester 2015/16 an der Fakultät für Geisteswissenschaften ein Qualifizierungsangebot für Studierende geschaffen, das sie auf das Engagement vorbereitet und darin unterstützt.

Projekt „Engagementförderung durch universitäre Lehre“

Im Sommersemester 2017 konnte nun durch eine BMBF-Förderung im Rahmen des „Lehrlabor Universitätskolleg“ das Lehrentwicklungsprojekt „Engagementförderung durch universitäre Lehre“ die Arbeit aufnehmen.

Das Studienprogramm „Refugees welcome – aber wie?“ kann so weiterentwickelt und für einen Transfer und eine Skalierung nutzbar gemacht werden. Dies impliziert sowohl die methodisch-didaktische Weiterentwicklung als auch die kontinuierliche Vernetzung der Hochschule mit professionellen und ehrenamtlichen Akteuren und Institutionen in Hamburg sowie mit der Hamburger Zivilgesellschaft.

Ziel ist es, innerhalb des Förderzeitraums einen Prototyp „Engagementförderung in der universitären Lehre“ zu entwickeln, der als Modell für die Umsetzung von Lehrprojekten zu weiteren „epochaltypischen Schlüsselproblemen“ (Klafki) zur Verfügung steht.

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