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153 Kurse • 208 Termine • 59 Anbieter
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Fachtag Antidiskriminierungspolitik

Hochschule für Angewandte Wissenschaften

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Fachtag „Antidiskriminierungspolitik - Anfragen an die Soziale Arbeit
Fokus: Städtischer Raum, Racial Profiling, Wohnungsmarkt“

Wird Antidiskriminierungspolitik als Aufgabe Sozialer Arbeit aufgefasst? Und wenn ja, welche Analysen und Interventionen finden wir vor?

Auf diesem Fachtag setzen wir den Fokus auf Formen rassistischer Diskriminierung. Exemplarisch analysieren die geladenen Referent_innen Diskriminierungen auf dem Wohnungsmarkt und im städtischen Raum. Hierbei geht es um die Analyseperspektive institutionelle Diskriminierung bzw. struktureller Rassismus. Diese Perspektive ermöglicht es, Diskurse, Politiken und Praktiken von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Institutionen zu erfassen, die systematisch Ausgrenzung und Diskriminierung produzieren. Dabei müssen sich diese nicht explizit und vorsätzlich rassistischer Begründungs- und Deutungsmuster bedienen. Denn oft sind es die Routinen und Normalitätsvorstellungen in Institutionen, die die Hegemonie der Dominanzgesellschaft sicherstellen, unter anderem durch Zuschreibungen und Verfahrensweisen, die als angemessen oder wertneutral erscheinen. In wichtigen Lebensbereichen, am Arbeits- und Wohnungsmarkt, in der Schule und im Gesundheitssystem werden Menschen mit Migrations- und Rassismuserfahrungen seit Jahrzehnten strukturell benachteiligt. Aber auch offenere rassistische Praktiken werden mit dem Begriff des institutionellen Rassismus erfasst. Dazu gehören zum Beispiel die unter dem Begriff „racial profiling“ gefassten systematischen, verdachtsunabhängigen Kontrollen von Menschen aufgrund ihrer vermuteten Herkunft durch die Polizei. Mit Verweis auf Racial Profiling und andere rassistisch diskriminierende Praktiken von Strafverfolgungsbehörden sowie auf institutionelle Defizite bei den Ermittlungen zu rassistisch motivierten Straftaten stellte auch der UN-Fachausschuss zur Antirassismus Konvention (CERD, 2015) fest, dass die Bundesrepublik nicht frei vom strukturellen Rassismus ist.

Die hier skizzierten strukturellen Benachteiligungen sowie verdachtsunabhängige Kontrollen aufgrund äußerer Merkmale betreffen viele Adressat_innen Sozialer Arbeit. Antidiskriminierungsarbeit ist als eine der Aufgaben im Integrationsplan des Hamburger Senats aufgeführt. Wie versteht Soziale Arbeit diesen Auftrag und welche Handlungsperspektiven werden entwickelt? Bei diesem Fachtag wollen wir die Expertise von Antidiskriminierungsberatungsstellen nutzen und über Bündnisse und Handlungsmöglichkeiten von Professionellen in der Sozialen Arbeit nachdenken.

Anmeldung
Um Anmeldung wird gebeten bis zum 15. November 2017 an:
Fachtag-Antidiskriminierungspolitik(@)haw-hamburg.de

Verantwortlich

Kooperationsparnter_innen: asta der haw-Hamburg, basis&woge e.V. und verikom e.V

Download-Programm

1 Durchführung:

23.11.17
09:30 - 17:30 Do. Ganz­tägig 1 Tag (8 Std.)
Hamburg-St. Georg, Alexanderstraße 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Department Soziale Arbeit
Versammlungsstätte

Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Berliner Tor 5
20099 Hamburg-St. Georg
Tel: 040 / 4 28 75-9898
Kontakt: Service-Telefon
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Hochschule Hamburg - für angewandte Wissenschaften (HAW)

Art der Einrichtung:
Die HAW Hamburg ist die zweitgrößte Hochschule in Hamburg und die drittgrößte Fachhochschule in Deutschland. Eine praxisorientierte Hochschule mit vielfältigen Studiengängen, die mit internationalen Prüfungen abschließen. Es bestehen Partnerschaften mit über 150 europäischen Hochschulen sowie mit Universitäten in Nord- und Südamerika, Asien und Nahost.

Zielgruppe/Programm:
Die HAW richtet sich an alle Interessenten, die bereits berufstätig waren oder sind und die Fachhochschulreife oder eine entsprechende Qualifikation oder eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können.

Sie gliedert sich in 4 Fakultäten mit 18 Departments.

  • Design, Medien und Information (DMI)
  • Life Sciences (LS)
  • Technik und Informatik (TI)
  • Wirtschaft und Soziales (W&S)

Fakultätsübergreifende und interdisziplinäre Beschäftigung mit wichtigen Themenfeldern der Zukunft findet in den 7 Competence Centern statt.

Lehrkräfte:
Derzeit unterweisen etwa 386 Professoren/-innen, 547 Lehrbeauftragten und 314 wissenschaftlichen Mitarbeitern insgesamt rund 16.800 Studierende.

Erfolgssicherung:
Qualitätsentwicklung wird als kontinuierlicher und kooperativer Prozess verstanden, welcher sich sowohl auf die Rückmeldungen der Studierenden als auch auf den Dialog zwischen Präsidium und Departments stüzt. Die Betriebseinheit EQA (Evaluation, Qualitätsmanagement, Akkreditierung) initiiert und koordiniert die Prozesse und Instrumente des zentralen und dezentralen Qualitätsmanagements in Studium und Lehre.

Ergänzt werden diese Initiativen durch die Projekte des HAW-Konzepts „Lehre lotsen. Dialogorientierte Qualitätsentwicklung für Studium und Lehre“.

Mit einem innovativen Coaching-Konzept für Lehrende hat die HAW Hamburg den Wettbewerb „Exzellente Lehre“ gewonnen.

Die HAW beteiligt sich außerdem an der hochschulübergreifenden Initiative zur Förderung der Digitalisierung des Lehrens und Lernens, der Hamburg Open Online University (HOOU).

Konditionen:
Die Studenten/-innen können Bafög beantragen.

Erreichbarkeit:
Die HAW ist an vier Standorten vertreten:

  • Campus Berliner Tor
  • Campus Bergedorf
  • Kunst- und Mediencampus Hamburg
  • Campus Armgartstraße

Alle Standorte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Für den Campus Bergedorf stehen darüber hinaus Parkplätze zur Verfügung.

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